Verteidigung Robotik
Die Verteidigungsrobotik ist der „Schutzschild“ bei modernen Sicherheitsoperationen, bei denen unbemannte Systeme für hochriskante Missionen zum Schutz von Menschenleben eingesetzt werden.
Durch die Integration von robusten Sensoren und sicheren Kommunikationsverbindungen führen diese Roboter Überwachungs- und taktische Missionen mit einer ausgewogenen Mischung aus präziser Fernsteuerung und hochentwickelter Autonomie durch und gewährleisten so ein Situationsbewusstsein in den feindlichsten Umgebungen.
ScioSense liefert Hochleistungs-Halbleiterchips, die fortschrittliche Sensortechnologien in der Verteidigungsrobotik unterstützen. Unsere Produkte bilden das Herzstück von Systemen, die Bedrohungen erkennen, in Umgebungen ohne GPS arbeiten und atmosphärische Gefahren präzise überwachen.
Durch unsere Spezialisierung auf optimierte Chiplösungen für Sensoranwendungen ermöglichen wir Herstellern die Entwicklung robuster, getarnter und autonomer Verteidigungsplattformen.
Wir bringen die moderne Verteidigung mit Sensormodulen voran, die einsatzkritische Zuverlässigkeit, einen extrem niedrigen Stromverbrauch und eine Zeitgenauigkeit im Pikosekundenbereich bieten. Die Integration unserer Chips in Sensorarchitekturen ermöglicht es unseren Kunden, neue Maßstäbe für die Verteidigungsrobotik und taktische Autonomie zu setzen.
Bombenentschärfungsroboter (EOD)
EOD-Roboter (Explosive Ordnance Disposal) benötigen eine präzise feinmotorische Steuerung und eine fortschrittliche Erkennung von Gefahrstoffen, um Bedrohungen aus der Ferne zu neutralisieren.
- Taktiles Feedback & Manipulation: Kapazitäts-Digital-Wandler (CDCs) ermöglichen eine hochsensible digitale Haut an Robotermanipulatoren, so dass die Bediener empfindliche Komponenten wie Sicherungen oder Drähte präzise handhaben können, wodurch das Risiko einer versehentlichen Detonation minimiert wird.
- Erkennung von Chemikalien und Bedrohungen: Die digitale Metalloxid-Multigassensorfamilie ermöglicht es dem Roboter, gefährliche Dämpfe oder explosive Ausgangsstoffe zu „riechen“ und liefert der Kommandoeinheit chemische Informationen in Echtzeit.
- Präzise Werkzeugausrichtung: Zeit-Digital-Wandler (TDCs) liefern ein Pikosekunden-Timing für lasergesteuerte Disruptoren und stellen sicher, dass die Neutralisierungsladungen mit maximaler Genauigkeit an den kritischen Punkten des Sprengstoffs angebracht werden.
Militärische Drohnen (UAVs)
Unbemannte Luftfahrzeuge müssen ein Gleichgewicht zwischen Ausdauer und der Fähigkeit finden, in komplexen Umgebungen zu navigieren und widrigen Wetterbedingungen zu trotzen.
- GPS-unabhängige Navigation: Zeit-Digital-Wandler (Time to Digital Converters, TDCs) ermöglichen schnelle LiDAR- und Ultraschall-Entfernungsmessungen und unterstützen so die zuverlässige Verfolgung des Geländes in Gebieten, in denen keine Satellitensignale verfügbar sind.
- Frühzeitige Sturmwarnung: Der Franklin-Blitzsensor bietet einen entscheidenden strategischen Vorteil, da er herannahende Gewitter schon aus meilenweiter Entfernung erkennt, so dass die Drohne eine Umleitung fliegen oder zur Basis zurückkehren kann, um teure Anlagen vor Blitzeinschlägen zu schützen.
- Verringerung der Latenzzeit bei der Fernsteuerung: Durch die Verarbeitung von Sensordaten am Rande des Systems mit Hilfe von Zeit-Digital-Wandlern (Time to Digital Converters, TDCs) können Hersteller die Datenverzögerung zwischen den „Augen“ der Drohne und dem Bildschirm des Piloten reduzieren, was für taktische Hochgeschwindigkeitsmanöver entscheidend ist.
Designanforderungen / Herausforderungen
Produkte
Designanforderungen / Herausforderungen:
- Taktisches Timing im Pikosekundenbereich: Einsatz von Zeit-Digital-Wandlern (TDCs), um die für den autonomen Flug und die Präzisionsneutralisierung in Hochgeschwindigkeitsszenarien erforderliche Hochgeschwindigkeits-Raumabbildung zu erreichen.
- Abhärtung auf dem Schlachtfeld: Aufrechterhaltung der Sensorintegrität und der „absoluten Wiedergabetreue“ unter extremen Bedingungen, einschließlich elektromagnetischer Störungen (EMI), starker Vibrationen in Kampfgebieten und unterschiedlichen thermischen Umgebungen.
- Ultra-Low-Power Stealth: Durch die Implementierung von Nano-Ampere-Sensoren und Niederfrequenz-Weckempfängern können verdeckte Überwachungseinheiten wochenlang in einem stromsparenden „stillen Überwachungsmodus“ verbleiben, der nur aktiviert wird, wenn ein Ziel entdeckt wird.
- Reaktion auf Bedrohungen ohne Latenz: Echtzeit-Reaktionsschleifen durch On-Chip-Verarbeitung, so dass Sicherheits- und Navigationssysteme sofort auf Veränderungen auf dem Schlachtfeld reagieren können, ohne auf Cloud- oder Remote-Befehle warten zu müssen.
- Atmosphärische Intelligenz: Integration von Gas- und Blitzsensoren, die es autonomen Einheiten ermöglichen, in Echtzeit „Go/No-Go“-Entscheidungen zu treffen, die auf dem Vorhandensein von gefährlichen Chemikalien oder aufkommenden Unwettern basieren.